lubkoll gerard 3Die Aufarbeitung des 1:4 vom vergangenen Sonntag dauerte bei der Spvgg. Erkenschwick ungewöhnlich lange. Noch am Freitagabend sah sich die Mannschaft den Zusammenschnitt ihres Auftritts gegen FC Brünninghausen an. Trainer Zouhair Allali hofft auf einen schnellen Lerneffekt: Am Sonntag reist der Tabellen-16. der Oberliga als krasser Außenseiter zum 1. FC Kaan-Marienborn. „Aber das waren wir auch in Rheine und in Ennepetal“, sagt Allali – und wirft die Flinte damit noch lange nicht ins Korn.

 

Möglicherweise wieder eine Option ist in Kaan-Marienborn: Gerard Lubkoll.. Foto: Krimpmann

Mit dem Gegner hat sich der Trainer intensiv beschäftigt. Mehr Sorge bereitet ihm allerdings die eigene Elf. „Wir dürfen unser Ziel nicht aus den Augen verlieren“, sagt Allali. Weder das große mit Namen Klassenerhalt, noch das für den Trainer aktuell viel drängendere: „Die Mannschaft muss sich entwickeln, und zwar in eine andere Richtung als gegen Brünninghausen.“ Daher gelte vor der Fahrt ins Siegerland: „Wir können und dürfen nur auf uns schauen.“

Wobei auch Allali nicht entgangen ist, dass beim Aufsteiger mit Daniel Waldrich einer der Leistungsträger gesperrt fehlt. Der Angreifer hatte in Hassel allzu heftig den Schiedsrichter kritisiert.

Der Erkenschwicker Trainer selbst hat personell die Qual der Wahl, auch Gerard Lubkoll ist wieder ins Training eingestiegen. Die Wahl für die richtige Startelf erleichtert das allerdings nicht: „Es gibt nach Brünninghausen sicher etliche Gründe, etwas zu verändern. Entscheidend ist dafür, was ich im Training angeboten bekomme.“

Von Olaf Krimpmann

1. FC Kaan-Marienborn - Spvgg. Erkenschwick; So., 15 Uhr – Sportplatz Kaan. Navi: Im Breitenbachtal, 57074 Siegen

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