boatey leroyDas Testspiel am Dienstagabend gegen den Bezirksligisten SF Stuckenbusch hatten die Trainer schon vor Wochen ausgemacht. Michael Pannenbecker dürfte der Test gelegen kommen, war seine Mannschaft am Sonntag doch spielfrei und kann sich nun für den Jahresendspurt in der Staffel 9 einspielen. Erkenschwicks Trainer Zouhair Allali kommt irgendwie jedes Spiel recht, das nicht mit Wettkampf zu tun hat. Denn dort, und das ist die Erkenntnis nicht nur aus dem jüngsten 0:0 gegen den SC Paderborn 07 II, hakt es bisweilen doch gewaltig.

 

Leory Boatey feierte in der Schlussphase gegen Paderborn 07 II seine Premiere im Trikot der Erkenschwicker Oberligamannschaft.  Foto: Olaf Krimpmann

 „Alles ist Teil einer Entwicklung“, sagt Allali. „Aber die Entwicklung verläuft nicht bei allen gleich schnell.“ Möglicherweise stagniert sie auch bei dem einen oder anderen.

Bislang waren dem Erkenschwicker Übungsleiter die Hände gebunden. So sieht er das jedenfalls. „Ich hoffe, dass ich jetzt ein paar Alternativen habe.“

Mit Marco Kampmann, Tolga Cengelcik, Emre Kosgin und Bilal El-Sabeh spielten am Sonntag gleich vier Spieler aus dem Oberligakader in der U23. Das kann man auch als Zeichen verstehen.

In der Oberliga feierten Gerard Lubkoll nach Verletzungspause seine Rückkehr und in der Schlussphase Neuzugang Leroy Boatey seine Premiere. Gerade der ehemalige Ennepetaler soll sich nun möglichst schnell einspielen. „Er hat Geschwindigkeit und eine gute Grundtechnik“, sagt sein Trainer.

Die attestiert er zwar auch seinem bekannten Personal. Nur es macht zu wenig draus, rennt sich wie gegen Paderborn immer wieder in Einzelaktionen fest. „Fürs Kombinieren muss man wenige Kontakte haben“, doziert der B-Lizenzinhaber. „Und man muss sich freilaufen. Das trainieren alle gleich, nur irgendwie verarbeitet das jeder Spieler anders.“

von Olaf Krimpmann

Testspiel: Spvgg. Erkenschwick - SF Stuckenbusch; Di. (8. November), 19.30 Uhr – Stimberg-Stadion (Kunstrasen).

 

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