konarski dennis3Es sind noch drei Kaliber zu spielen in der Hinrunde für die Spvgg. Erkenschwick, das möglicherweise größte stellt sich am Sonntag vor: Regionalligaabsteiger TuS Erndtebrück kommt und damit die Mannschaft in der Liga, die sich wie keine zweite darauf versteht, die Null zu halten (22:9 Tore). Zwar ist die Mannschaft von Trainer Florian Schnorrenberg auch nicht dafür bekannt, stets einen wahren Sturmlauf zu starten.

Dennis Konarski (links) hat seine Gelbsperre abgesessen und gehört am Sonntag wieder zum Kader von Oberligist Spvgg. Erkenschwick.  Foto: Olaf Krimpmann

 Aber den Gegner immer stärker unter Druck setzen und dann im entscheidenden Moment zuzuschlagen – das beherrscht in der Oberliga Westfalen kein Team besser als der TuS Erndtebrück.

„Unsere erste Aufgabe wird es nicht sein, schönen Fußball zu zeigen“, sagt Erkenschwicks Trainer Zouhair Allali. Womit klar sein dürfte: Auch die Schwarz-Roten wollen in erster Linie eins, den eigenen Laden dichthalten. „Das ist erst mal die Grundvoraussetzung“, erklärt der A-Lizenzinhaber.

Gegen SuS Neuenkirchen hatte das zuletzt weitgehend geklappt, auch bei deutlich mehr Spielanteilen in den ersten 45 Minuten hatte SuS nur wenige Einschussmöglichkeiten. Nach dem Wechsel war gar die Spvgg. die Ton angebende Mannschaft – im Rahmen ihrer Möglichkeiten, versteht sich.

Allali: „Das Schwierige ist für uns, konstant über 90 Minuten die Leistung abzurufen. Das Neuenkirchen-Spiel war gut, aber der Gegner jetzt ist natürlich eine ganze Ecke stärker.“

Mit Dennis Weßendorf und Dennis Konarski kehren zwei Defensivstrategen von ihren Gelbsperren zurück. Ob Ismail Viran, jüngst Torschütze zum 1:1, dabei sein wird, ist offen – wie auch, ob Allali selbst noch einmal das Trikot überstreift oder wieder von der Seitenlinie aus coacht. „Da möchte ich gerne noch das Feedback aus dem Mannschaftsrat haben“, so Allali.

von Olaf Krimpmann

Spvgg. Erkenschwick - TuS Erndtebrück; So., 27. 11., 14.30 Uhr – Stimberg-Stadion

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