demir muhamed4Auch wenn das nach einer 1:3-Niederlage beim SC Roland sonderbar klingt: Zouhair Allali, der Trainer der Spvgg. Erkenschwick, verspürt Rückenwind. Die Leistung des Tabellenletzten war über weite Strecken tatsächlich beachtlich, das Ergebnis unglücklich. Das vermittelte der Spielertrainer seiner Mannschaft noch auf dem Platz. Als die Gastgeber längst unter der warmen Dusche standen, redete Allali bei klirrender Kälte noch immer auf seine Kicker ein. „Ich habe das Gefühl, dass die Jungs begriffen haben, worauf es ankommt.“

Erkenschwicks Muhammed Demir (vorn) ist untröstlich: Der Fehler des Abwehrspielers hat dem SC Roland soeben das 1:0 ermöglicht. Foto: Braucks

Tatsächlich konnten die Gäste nach der engagierten Leistung den Kunstrasenplatz erhobenen Hauptes verlassen – rund 50 Fans applaudierten aufmunternd. Aber müssen nicht endlich Punkte her? „Ich glaube daran, dass sich ehrliche Arbeit irgendwann auszahlen wird“, macht sich Allali Mut. „Ob es am Ende zum Klassenerhalt reicht, weiß ich nicht.“

Sicher weiß der Trainer seit Sonntag, dass er in der Oberliga noch immer 90 Minuten durch- und mithalten kann. Gegen den SC Roland ordnete Allali das Mittelfeldspiel seiner Mannschaft. Der Preis dafür sei hoch: „Das Spiel wird mir noch bis Mittwoch in den Knochen stecken.“ Doch so heftig der Muskelkater auch sein mag – nach dieser Leistung kann der Trainer Allali den Spieler Allali kaum auf die Bank rotieren.

Am kommenden Sonntag erwartet die Spvgg. Erkenschwick nach dem TuS Erndtebrück erneut einen Top-Gegner: Der Tabellendritte Hammer SpVg. ist am Sonntag um 14.30 Uhr am Stimberg zu Gast.

Quelle: Stimberg-Zeitung

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