atw cup 2016 esv gegen waltropDer TuS Haltern ist Favorit beim 7. ATW-Cup von Teutonia SuS Waltrop. Die Teams sind nach wochenlanger Pause erstmals wieder im Einsatz. Für viele Kicker begann die Winterpause in der Meisterschaft wegen zahlreicher Spielausfälle früher als geplant. Die Zeit ohne Wettbewerb dauert für manche schon wochenlang, geht am Freitag mit dem 7. ATW-Cup von Teutonia SuS Waltrop aber zu Ende – wenn auch „nur“ in der Halle.

 

 

 Wenn um 18.30 Uhr die erste Partie im Sportzentrum Nord angepfiffen wird, sind die Gastgeber, zuletzt am 3. Dezember im Einsatz, als klassentiefste Mannschaft Außenseiter im hochkarätig besetzten Achterfeld. Im vergangenen Jahr stieß der Bezirksligist beim Turniersieg des Westfalenligisten TuS Haltern trotzdem auf Platz drei vor. Teutonen-Coach Peter Poslednik will seiner Mannschaft keine Ziele vorgeben. „Wir wollen ein gutes Turnier spielen“, sagt er. „Andere Ambitionen kann man nicht haben.“ Poslednik muss auf drei Spieler verzichten, die er gerne mit unters Hallendach genommen hätte: Christoph Klose, Nikolas Poslednik und Sven Beckmann.

 Als Vorjahressieger und Oberligist – und dort zur Winterpause auf Platz drei – ist der TuS Haltern dem Papier nach der Favorit auf den Sieg. Trainer Magnus Niemöller sagt mit Blick auf die vielen wetterbedingten Spielabsagen draußen mit einem Augenzwinkern: „Vor allem freuen wir uns, dass wir wieder einmal spielen dürfen.“ Seit dem 24. November, als der TuS im Kreispokal mit 2:0 bei der Spvgg. Erkenswchwick den Halbfinaleinzug perfekt machte, war der einzige Oberligist im Starterfeld nicht mehr am Ball. Er habe einige Anfragen von Spielern bekommen, die in Waltrop gerne spielen möchten, sagt Niemöller, der den Kader im Laufe des Donnerstags benennen wollte. Für den Coach selbst ist das Turnier auch eine Art Heimspiel, denn er ist Waltroper und war Trainer bei Teutonia SuS. Eine sehr erfolgreiche Zeit hatte er – wie eine ganze Reihe der Halterner Spieler – auch bei der Spvgg. Erkenschwick, und auch dieser ehemalige Klub Niemöllers ist dabei.

 Coach Zouhair Allali tritt ins zweite Glied und ist nur als Zuschauer in der Halle, an der Seitenlinie trägt der spielende Co-Trainer David Sawatzki die Verantwortung. „Das Turnier ist die Gelegenheit für den einen oder anderen jungen Spieler, Spaß zu haben“, sagt Allali. Auch die Spvgg. befindet sich seit dem 24. November in der vorzeitigen Winterpause.

Quelle: Stimberg-Zeitung

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