goekdemir demir 3Als Bernad Gllogjani im Westfalenliga-Derby beim TuS 05 Sinsen das 0:3 erzielt hatte, waren sich auch die Erkenschwicker Fans sicher: Hier brennt nichts mehr an.

Endlich wieder eine Gelegenheit, das einschlägige Erkenschwicker Liedgut auszupacken. Von "Gegen Schwicker kann man mal verlieren" über "Erkenscfiwicka, fantastica" hin bis zum beherzt vorgetragenen "die Nummer eins im Vest sind wir" - der Anhang ließen nichts aus. 

 

Dass nicht alles ganz zutreffend ist - was störte das? Wer gewinnt, hat immer recht. Und selbstverständlich vergaßen die Fans auch nicht, Trainer Ahmet Inallaut zu besingen. Der hatte nach der 0:2- Pleite gegen den SC Neheim sicher keine leichte Woche. "Ich bin total erleichtert", bekannte Inal nach dem 4:0-Erfolg' und dem ansehnlichen Spiel seiner Mannschaft.

Seinem Sportlichen Leiter ging's nicht anders. "So nervös war ich bei einem Fußballspiel lange nicht. Auch nach dem 2:0 ging mein Puls noch hoch", berichtete. Thomas Magga. Nachvollziehbar, im Fall einer Niederlage hätte Magga ungemütliche Tage vergavor der Brust gehabt - und womöglich ein paar unangenehme Entscheidungen treffenmüssen.

"Der Derbysieg ist okay - aber jetzt geht die Arbeit weiter", stellte der 46-]ährige fest. "Diese Leistung ist ab jetzt der Maßstab. Daran muss sich die Mannschaft messen lassen." Auch an einem "normalen" Spieltag. So wie am Sonntag, wenn um 15 Uhr Schlusslicht YEG Hassel am Stimberg zu Gast ist.

von Thomas Braucks / Stimberg-Zeitung

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