jubel gegen schüren 2019 2020Der Aufwärtstrend beim Fußball-Westfalenligisten Spvgg. Erkenschwick unter Trainer David Sawatzki hält an. Allerdings mussten sich die Zuschauer am Sonntag lange gedulden, ehe der 3:1 (0:1)-Sieg über BSV Schüren amtlich war. Erneut war es der Treffsicherheit von Bernad Gllogjani zu verdanken, dass die Schwarz-Roten die Punkte behielten. Erkenschwicks "Zehner" hatte zunächst eine Hereingabe von Dzenan Pilica zum 1:1 in die Maschen gedrückt (60.) und in der 90. Minute ein Solo mit dem 2:1 gekrönt. 60 Sekunden später legte Skandar Soltane das 3:1 per Konter nach.

 

Die Befreiung: Die Spvgg. bejubelt den 2:1-Führungstreffer in der 90. Minute.

Ein Produkt der mannschaftlichen Geschlossenheit

Es war ein verdienter Sieg für die vor allem nach dem Seitenwechsel klar domonierenden Schwarz-Roten, die nach 35 Minuten und einem kapitalen Fehlpass in der eigenen Hälfte in Rückstand geraten waren. "Die mannschaftliche Geschlossenheit ist da, man hat den Jungs angesehen, dass sie das Spiel gewinnen wollten", lobte Trainer David Sawatzki. Die Spvgg. ist nunmehr seit sechs Spielen unbesiegt.

Ein bitteres Ende für Schürens Torhüter Wenderoth

Tragisch endete das Spiel für Schürens Torhüter Felix Paul Wenderoth. Der Schlussmann zog sich beim Versuch, den Schuss von Soltane zu parieren (90. + 1) offenbar eine schwere Oberschenkelverletzung zu. Der Schlussmann musste auf dem Platz erstversorgt und mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gefahren werden.

von Olaf Krimpmann / Medienhaus Bauer

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