pilica dzenanSpvgg. Samstag in Herne - Westfalia hofft auf viele Spenden.

Westfalia Herne gegen Spvgg. Erkenschwick - das waren in der Vergangenheit oft hitzige Duelle, bei denen es auf und neben dem Platz hoch herging. Am Samstag dürfte das etwas anders sein. Beide Traditionsvereine stehen' sich in einem Freundschaftsspiel gegenüber. Die klamme Westfalia nutzt die Gelegenheit, um Spenden gegen die drohende Insolvenz zu sammeln, öffnet bereits um 12 Uhr die Stadiontore und bietet den Zuschauern ein buntes Rahmenprogramm. ums Spiel.

Erkenschwicks Trainer David Sawatzki kann die Gefühlslage am Westring gut nachvollziehen. Als die Spvgg. in die Insolvenz rutschte, war er schon Spieler der Schwarz-Roten, denen er seit 14 Jahren mit einer kurzen Unterbrechung verbunden ist. "Es ist einfach schade", so "Sawa" über den Gegner, der im Winter auch noch eine neue Mannschaft für die Oberliga aus dem Boden stampfen musste. "Ich hoffe, Herne bleibt ein Schicksal wie Wattenscheid erspart. Aber um das beurteilen zu können, bin ich zu weit weg für uns geht es in erster Linie darum, gegen einen guten Gegner zu testen.

Dass die Knappmann-Mannen einen gehörigen Aderlass hatten im Winter, die Lücken aber auch auffüllen konnten, ist Sawatzki nicht entgangen. Er stellt er sich auf einen Test gegen einen Oberligisten ein: Alleine körperlich wird uns Herne mehr fordern als ein Bezirksligist. Der Trainer denkt: Eine Woche vor Wiederbeginn der Meisterschaft· kommt das Spiel damit wohl bei den Mannschaften recht.

Die personelle Lage am Stimberg hat sich mittlerweile entspannt, und doch bleiben Sorgen. David Sawatzki: "Sobald wir ein oder zwei Ausfälle haben, wird es wieder eng. Aber wir können jetzt nicht jeden Spieler in Watte packen, gerade nicht in der Vorbereitung, wo wir alle fit bekommen müssen für die Saison."

von Olaf Krimpmann / Stimberg Zeitung

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