Flotter Kick im Dauerregen

Für die wenigen Zuschauer war das Testspiel zwischen der Spvgg. Erkenschwick und dem FC 96 Recklinghausen trotz Dauerregens eine recht unterhaltsame Angelegenheit.

Und weil die Recklinghäuser ihre Chancen besser nutzten und im Zweikampfverhalten auch einen leichten Tick konsequenter war, fiel ihr 4:2-Sieg am Ende zumindest nicht unverdient aus.

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"Wir mussten mit Kaup und Marpe unsere komplette Innenverteidigung ersetzen. Das hat man am Anfang auch gemerkt, als es sehr viele Fehler gab", zeigte sich FC-Trainer Peter Anders am Ende trotzdem nicht unzufrieden. Denn: Auch in dieser Phase nutzten die Gastgeber ihre Chancen nicht konsequent genug aus. Und nachdem Mirko Eisen (31.) nur drei Minuten nach Tobias Bockhoffs Führungstreffer für die Gastgeber bereits den Ausgleich und weitere fünf Minuten später die Führung markierte, riss bei den Erkenschwickern vorübergehend der Faden.

Was die Recklinghäuser schon drei Minuten nach dem Wiederanpfiff zum 1:3 (Daniel Eisenkopf) nutzten. Und Mirko Grieß' Anschlusstreffer (67.) beantwortete erneut Daniel Eisenkopf (76.) mit dem 2:4. Danach vergaben vor allem die Gastgeber noch etliche klare Einschussmöglichkeiten.

Testspiele sind zum Lernen da. Und deshalb war auch Erkenschwicks Coach Jürgen Wielert am Ende keineswegs unzufrieden, obwohl ihn natürlich einige Lücken im Abwehrgefüge wurmten. "Das war ein gutes und flottes Trainingsspiel, in dem der FC 96 in den entscheidenden Situationen besser umgeschaltet hat."

Spvgg. Erkenschwick: Laugallies; Brüggenkamp, Schmidt, Falkowski, Warncke, Schurig, Bockhoff Grieß, Ostdorf (60. Kocagöz), Bönighausen, Radke

FC 96 Recklinghausen: Kassen; Wille, Kaczor (63. Tasci, Lipczak, Eisenkopf, Eisen (63. Rüsenberg), Sadlowski, Böttrich, Simon, Bakkal, Oepping

Schiedsrichter: Kevin Music (Herten)

Tore: 1:0 Tobias Bockhoff (28.), 1:1/1:2 Mirko Eisen (31./36.), 1:3 Daniel Eisenkopf (49.), 2:3 Mirko Grieß (67.), 2:4 Daniel Eisenkopf (76.)

Quelle: WAZ, Vest

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