mandla piechottkaDer TuS 05 Sinsen ist seit vier Spielen unbesiegt, die Spvgg. Erkenschwick hat zwei Niederlagen in Serie in den Knochen. Dass die Schwarz-Roten an Pfingstmontag nicht mit breiter Brust ins Derby am Stimberg gehen (Anstoß: 15 Uhr), liegt daher auf der Hand. Wie gewohnt, marschiert dabei einer vorweg: René Lewejohann. „Es ist doch gut, dass jetzt das Derby kommt. Jetzt zählen keine Ausreden wie Verletzungspech oder Sorgen auf bestimmten Positionen nicht mehr.“ 

 

 

mandla philipp7War’s das mit Rang zwei und der Aufstiegsrelegation für die Spvgg. Erkenschwick? Nach dem 2:4 auf eigenem Platz gegen den Kirchhörder SC und dem Fall auf Rang vier der Westfalenliga-tabelle muss man schon ein ausgewiesener Optimist sein, um an die Chance zu glauben. Wie René Lewejohann. Der Trainer zog am Sonntag ein schonungsloses Fazit. „Ganz klar: Die Enttäuschung überwiegt“, sagt der Übungsleiter auch mit Abstand. Aber das gelte auch für die Mannschaft:

 

 

Erdem ibrahim8Westfalenligist Spvgg. Erkenschwick verspielt beim 2:4 (1:1) auf eigenem Platz gegen den Kirchhörder SC eine große Chance auf Platz zwei. Der Trainer setzt erstmals zu einem kollektiven Tadel an. Um 15:10 Uhr hing die schwarz-rote Welt an diesem Sonntag noch voller Geigen: David Sawatzki hatte seine Farben nach einer Flanke von Dennis Weßendorf per Kopf mit 1:0 in Führung gebracht. Es war ein optimaler Auftakt für die „Schwicker“, die einen kompakt stehenden Gegner früh empfindlich getroffen hatten.

 

 

lehmann kevin 3Drei Spiele sind noch zu absolvieren. Will die Spvgg. Erkenschwick wieder auf Platz zwei springen, müssen wohl drei Siege her. Trainer René Lewejohann verspricht vollen Einsatz bis zum Schluss. Einen kleinen Motivationsschub hat der Ex-Profi in dieser Woche in der Kabine des Westfalenligisten noch mal die erste Halbzeit des Spiels bei Westfalia Wickede thematisiert. Passiert ist in diesen 45 Minuten nicht viel, sie endeten 0:0. Genau das macht Lewejohann so fuchsig: „Wir waren da nicht auf dem Platz, und genau das darf uns nicht mehr passieren.“

 

 

Lewejohann InalGerne hätte ihn René Lewejohann noch für die letzten drei Spiele in der Westfalenliga verpflichtet: „Schaut ihn euch an, das ist ein echter Büffel. Gegen den möchte ich auch nicht spielen.“ Gemeint ist Ahmet Inal, Neuzugang für die kommende Saison, den die Spvgg. Erkenschwick am Mittwoch vorstellte. Der Ex-Profi und frühere türkische U21-Nationalspieler ist in der kommenden Saison für das Sturmzentrum vorgesehen. Die Bewerbung hat der gebürtige Marler nicht erst in dieser Saison, aber eben auch abgegeben: 

 

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