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grueneberg laurinBezirksligist Spvgg. II erkämpft sich ein 2:2-Unentschieden gegen den FC 96 Recklinghausen. Die Spritzigkeit fehlte. Und das wunderte den Trainer nach harter Trainingswoche keineswegs. Spvgg.-Coach Mario Asseth sah im Testspiel gegen den B-Kreisliga-Primus FC 96 Recklinghausen „13 müde Krieger“ aufseiten der Gastgeber, die lange einem Rückstand hinterherlaufen mussten, am Ende aber durch zwei Treffer von Sinan Özkaya noch zu einem 2:2-Remis kamen.

 

  Hinterließ einen guten Eindruck: Laurin Grüneberg (r.), Neuzugang von der SG Hillen.

 „Recklinghausen hat das gut gemacht. Der Gegner war robust im Zentrum“, meinte Asseth nach der Partie. Ein gewöhnlicher B-Ligist ist die Truppe vom Recklinghäuser Hohenhorst ganz und gar nicht. 16 Siege in 16 Saisonspielen muss man auch in der Kreisliga B erst einmal schaffen. Und zur Jule-Ludorf-Sportanlage hatte FC-Coach Amel Odobasic exakt elf Spieler plus Ersatztorwart mitgebracht. Der Ex-Erkenschwicker Adrian Przibilka, eigentlich Spieler beim FC, schaute nur in Zivil vorbei. Die frühe Führung seiner Mannschaftskollegen durch das Tor von Maxi Wilk, der nach einem Befreiungsschlag im Laufduell sämtliche Verfolger abschüttelte und zum 0:1 traf, bekam Przibilka noch mit, verabschiedete sich dann aber. Warum die Erkenschwicker Wilk dann kurz vor der Pause bei einer Flanke von rechts drei Meter vor dem Tor völlig alleine ließen, bleibt wohl deren Geheimnis. Der FC-Torjäger (23 Tore) nickte zum 0:2-Pausenstand ein.

 Im zweiten Durchgang bissen die Hausherren auf die Zähne, kämpften sich ins Spiel zurück. Asseth beorderte Özkaya neben Kadir Özüzgün in die Spitze. Und der schnelle Offensivmann nutzte zwei Konterchancen zum insgesamt verdienten Ausgleich, traf kurz nach Wiederbeginn zum 1:2 (48.) und erzielte das 2:2 eine Minute vor Schluss. Ein drittes Tor hatte Özkaya noch auf dem Fuß, scheiterte aber.

von Olaf Nehls