allali zouhair 13Um Punkt 11 Uhr an diesem Samstag endet bei der Spvgg. Erkenschwick die kurzen Winterferien. Trainer Zouhair Allali unterzieht seine Spieler zunächst einmal Fitness-Test. Um zu überpüfen, wer seine Hausaufgaben erledigt hat. Wie die meisten seiner Trainerkollegen so hat auch Erkenschwicks Zouhair Allali seinen Kickern einen Fitnessplan für die Pause an die Hand gegeben. Dass es auf dem Kunstrasenplatz zum Auftakt technische Kabinettstückchen oder ein unterhaltsames Trainingsspiel zu sehen gibt, ist daher eher unwahrscheinlich.

  Da geht‘s lang: Trainer Zouhair Allali schickt seine Mannschaft zum Auftakt auf die Laufstrecke. Foto: Krimpmann

 Allali will nach alter Vater Sitte überprüfen, wer in der Pause gearbeitet hat. Und wer das Trainingsprogramm möglicherweise nur als unverbindlichen Vorschlag angesehen hat. Mit einem zünftigen Lauftest.„Die Jungs haben sich dem Verein gegenüber verpflichtet. Also sollten sie auch eine Gegenleistung erbringen“, sagt A-Lizenz-Inhaber Allali – und droht undiplomatisch: „Alle, die den Test nicht bestehen, werden sich in der kommenden Woche wünschen, sie hätten.“

Zur Not, so der Coach, werde eben in zwei Gruppen trainiert. Doch so engagiert, wie die Schwarz-Roten in der Westfalenliga-Hinrunde gespielt haben, steht das wohl kaum zu befürchten. Fünf Wochen Zeit bleiben dem Tabellenvierten, um sich im Frühjahr für einen hoffentlich spannenden Aufstiegskampf in Schwung zu bringen.

 Ob die Spvgg. Erkenschwick dazu auf den bewährten Kader (ohne Winter-Abgang Mohamed Bamba) setzt, ist noch nicht sicher. Der Westfalenligist steht in regem Kontakt zu einem möglichen Neuzugang.

 Den Namen will Zouhair Allali noch nicht preisgeben. „Der Junge muss schließlich erst einmal ‚ja‘ sagen“, so der Trainer. „Zumindest für die Rückrunde.“ Vielleicht sei der neue Mann aber schon an diesen Samstag dabei.  In diesem Fall sollte er nicht nur seine Fußball-Treter mitbringen, sondern auch seine Laufschuhe.

Quelle: Stimberg-Zeitung

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