jubel gegen bielefeldSie können sie also doch noch feiern, die Fußballfeste. Zumindest Trainer Magnus Niemöller fühlte sich am Sonntagabend nach dem 3:2-Sieg seiner Mannschaft über den amtierenden Oberligameister Arminia Bielefeld II stark an die letzte Saison erinnert. Fünf Tore in einem Spiel, das jede Menge Torszenen auf beiden Seiten hatte, Wendungen, Zweikämpfe, Laufduelle. „Und wir haben’s am Ende noch irgendwie gedreht“, so der Trainer.

 

 Der Dank: Mit den Fans feierte die Mannschaft nach Spielschluss im Regen die erste „Welle“ der noch jungen Saison. Eine Saison, die mit vier Punkten im übrigen so begonnen hat wie die letzte.

 Und wenn schon ein Trend erkennbar sein sollte, dann dass die Schwarz-Roten mit Ahlen (7 Punkte, 7:0 Tore) und Beckum (9 Zähler, 5:0 Tore) starke Gegner bereits gespielt haben. Wie nun auch Bielefeld. Was das bedeuten kann, fasste Arminen-Trainer Daniel Scherning am Sonntag in Worte.

 Der sieht die „Schwicker“ schon wieder als ein Kandidat für obere Tabellenregionen. „Auch wenn ich damit keinen Druck aufbauen will“, wie der Trainer in der Pressekonferenz sagte.

 Den machen sie sich am Stimberg in der Tat nicht. Dass das Team gegen Bielefeld wie befreit aufspielte und mutig nach vorne agierte, sei dabei nur eine Frage der Zeit gewesen, so Trainer Niemöller: „Endlich haben wir alle Spieler im Training, und nur durch Training wird man besser.“

Und einer ist mit nur einem Spiel wieder dort gelandet, wo er letzte Saison war: Mit seinen drei Treffern am Sonntag hat Stefan Oerterer die Spitze der Torjägerliste geentert. Die muss sich „Ö“ aktuell mit sechs weiteren Goalgettern der Liga teilen.

von Olaf Krimpmann

Zum Seitenanfang