Nach dem 2:2-Achtungserfolg beim Tabellenführer Erkenschwick nimmt HSV-Trainer Samir Habibovic die Erkenntnis mit nach Hause, dass „wir nur auf uns gucken müssen und dann auch die Ergebnisse stimmen“.  
 
In Erkenschwick gab es guten Grund, auf die eigene Leistung zu blicken. Denn von Beginn an trat der HSV achtbar auf. Das Tor von Eduardo Ribeiro nach starker Vorarbeit von Kenan Doric (7.) ließ die Hombrucher erahnen, dass am Stimberg etwas zu holen war.
Zwei individuelle Fehler brachten dann jedoch die Gastgeber in Front. Besonders aber die Rote Karte gegen Anil Konya (46.) ließ die Hombrucher dann doch eine Niederlage befürchten.
In Unterzahl Moral bewiesen
Aber zu zehnt bewies der HSV Moral und verdiente sich dieses Remis. Paul Fudala traf noch für die Gäste (60.). Wieder hieß der Vorbereiter Kenan Doric. Fudala, Ribeiro und Doric hatten weitere gute Möglichkeiten für Hombruch.
Zum Sieg reichte es aber nicht. Dieser war weiterhin auch für die Gastgeber in Reichweite. Torwart Andreas Braun verdanken es die Hombrucher aber, dass es beim 2:2 blieb. Er hielt in der 85. Minute einen Strafstoß.
Gelb-Rot gegen Ribeiro
Die verbleibenden Minuten überstand Hombruch zu neunt, da Ribeiro Gelb-Rot gesehen hatte.
Das Duell der hinter dem HSV postierten VfL Schwerte und Teutonia Waltrop ging an die Gäste, so dass die Hombrucher mit einem Vier-Punkte-Vorsprung auf die Schwerter in die Partie gegen die Sportfreunde Oestrich-Iserlohn gehen.
 
Hombrucher SV: Braun - Cusano, Engel, Baron, Szugfil - Konya - Schöpf (70. El-Moudni), Ribeiro - Fudala - Lmcademali (46. Ljakic), Doric
Tore: 0:1 Ribeiro (7.), 1:1 (15.), 2:1 (35.), 2:2 Fudala (60.) 
 
Von Alexander Nähle / Ruhr Nachrichten
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