logo_westfalenliga2Oberliga-Qualifikation oder Abstiegskampf - jeder Spieltag hat in dieser Saison für die Dortmunder Westfalenligisten hoch brisante Duelle parat. Drei sind es an diesem Sonntag.

 Westfalia Wickede - SpVgg Erkenschwick

Die Partie gegen den Tabellenzweiten ist der Auftakt eines überaus schweren Restprogramms. „Mit einem Punkt könnten wir gut leben“, sagt Marko Schott, der wie in der Hinrunde ein enges und mit viel Emotionen geführtes Duell erwartet. Damals verlor die Westfalia nach 2:0-Führung durch zwei Tore in den Schlussminuten noch mit 2:4. Nicht nur aufgrund der Qualität des Gegners appelliert der Trainer an die Wickeder Fans: „Ich hoffe, dass sie uns auch in den letzten drei Spielen noch einmal unterstützen“, hofft Schott auf eine große Kulisse, schließlich geht es auch darum, den glänzenden fünften Tabellenplatz zu verteidigen. Sebastian Didion kehrt auf die Libero-Position zurück, Roman Schymanietz, der ihn in der Vorwoche vertreten hatte, wird wieder in vorderster Reihe stürmen. Eng wird es für Marco Dej und Miguel Moreira, die nach ihren Blessuren erst vorsichtig gelaufen sind. Schott plant daher mit beiden allenfalls für die Bank.

TuS Eving - 1. FC Kaan-Marienborn

Die Platzherren müssen gewinnen, um Rang sechs nicht aus den Augen zu verlieren, die Gäste benötigen jeden Punkt im Kampf um den Klassenverbleib. „Bei Peter Wongrowitz, der ja früher selbst in Eving gearbeitet hat, muss man immer damit rechnen, dass er sich etwas Besonderes ausdenkt“, warnt Daniel Rios, für den die Partie wie für Francis Bugri ein Wiedersehen mit seinem Ex-Trainer ist: beide wurden 1996 unter Wongrowitz mit Borussia Deutscher B-Jugend-Meister. Rios hofft derweil, „dass wir in der Endphase der Saison noch die letzten Prozentpunkte herausholen und bereit sind, die entscheidenden Meter mehr zu laufen als der Gegner - dann sollte das zum Sieg reichen“. Der Einsatz von Christian Werner entscheidet sich erst am Sonntag. Mit Emre Erdur und Bastian Erzen stehen gleich zwei Akteure als mögliche Nachrücker bereit.

FC Brünninghausen - TuS Heven

Bei weiterhin drei Punkten Rückstand zum rettenden Ufer ist ein Sieg Pflicht - doch Heven, der Tabellenvierte, zählt zu den spielstärksten Teams der Liga und kommt zudem mit der Empfehlung dreier „frischer“ Siege. „Wir müssen den Gegner nach allen Regeln der Kunst bekämpfen“, kennt Frank Eigenwillig den Schlüssel zum Erfolg. Allerdings müssen sich die Gastgeber gegenüber dem 1:0 zuletzt in Werdohl, vor allem aber gegenüber dem indiskutablen Pokalauftritt am Mittwoch in Brackel, erheblich steigern. Dies hat der Trainer seinen Mannen nochmals deutlich gemacht: „Wir müssen zeigen, dass wir gierig darauf sind, die Punkte behalten zu wollen.“ Eigenwillig tendiert zur gleichen Startelf wie in der Vorwoche, behält sich aber kurzfristige Änderungen vor.

Quelle: WAZ, Dortmund

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