Landesliga-Tabellenführer SG Langenbochum war Endstation für alle Pokalträume des Westfalenligisten Spvgg. Erkenschwick.

In der vierten Kreispokalrunde setzte sich der klassenniedere Gastgeber vor 150 Zuschauern verdient mit 1:0 (1:0) gegen die Stimberg-Elf durch dank seines „goldenen Tores“, das Safet Dzinic bereits nach 17 Minuten erzielte. Erkenschwicks Schlussmann Raoul Loitsch kam um Sekundenbruchteile zu spät, um diesen Treffer noch verhindern zu können.Zwar hatten die Schwarz-Roten über den gesamten Spielverlauf dieser durchaus heiß umkämpften Partie gesehen mehr Spielanteile als der Landesligist. Doch das Offensivproblem war trotz einer deutlichen Steigerung in Sachen Engagement, Zweikampfverhalten und Laufbereitschaft im Vergleich zum Spiel gegen Emsdetten erneut unübersehbar. Dario Ruzic vergab die größte Ausgleichs-Möglichkeit nach 80 Minuten. Nur zwei Minuten zuvor hatte allerdings Korel Yanan das sichere 2:0 für Langenbochum auf dem Fuß. Doch den zu lasch geschossenen Ball konnte Marvin Krupke noch von der Linie kratzen.Erkenschwicks Coach Jürgen Klahs, der etlichen Spielern der Stammformation eine Pause gegönnt hatte, gewann der Pokalniederlage trotzdem positive Seiten ab: „Den Biss, das positive Zweikampfverhalten und die Einstellung nehmen wir am Sonntag zu unserem Sechs-Punkte-Spiel mit nach Dornberg. Die Körpersprache war doch eine ganze andere als zuletzt gegen Emsdetten.“

SG Langenbochum: Vitolins; Maass, Varenholz, Kühn, Kalender, Dzinic, Karabacak, Berndt (68. Müslüm Sisman), Romberg, Ümran Sislam, Yanan (82. Freitag)

Spvgg. Erkenschwick: Loitsch; Krupke, Bockhoff, Hernandez-Winter (69. Petrovic), Demirci (57. Ruzic), Meuter (81. Mulai), Warncke, Schurig, Grad, Falkowski

Schiedsrichter: Frank Gettke (Haltern am See) Tor: 1:0 Safet Dzinic (17.)

von Jürgen Seyb

Quelle: WAZ, Vest

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