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Westfalia Wickede

westfalia wickedeRund um Westfalia Wickede

Letztes Meisterschaftsspiel in Wickede war am Sonntag, den 6. Mai 2012 (6:2)

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 Der Verein

gegründet: 1910  

westfalia_wickedeAb dem Jahr 1912 spielte man erstmals in der C-Klasse um die Meisterschaft. Bis 1914 gehörte der Verein mit wechselndem Erfolg dieser Klasse an. Im frühen Sommer des Jahres 1914 verzeichnen die Vereinsannalen die Erringung der 1. Meisterschaft und damit den Aufstieg in die B-Klasse.  

Die Machtergreifung Hitlers, am 30. Januar 1933, hatte auch im örtlichen Vereinsleben so manche Veränderung zur Folge. Viele Vereine mussten ihre Selbständigkeit aufgeben. So kam es auch zur Auflösung des Arbeiterturnverein (2. Wickeder Fussballverein). Der Anschluß des TV Arminius (1937) führte zur Namensänderung in den Verein für Leibesübungen von 1884 (VfL 1884), Dortmund-Wickede.

Das letzte Spiel der 1. Mannschaft fand im Jahr 1942 mit einem nochmaligen Höhepunkt statt. Im "Westdeutschen Fussball-Pokal" hiess der Gegner VfL Bochum. In der Verlängerung musste sich das BVW Team mit 2:3 Toren geschlagen geben. Bei einem Sieg wäre der BV Westfalia in das Endspiel gegen den FC Schalke 04 eingezogen. Ein erfolgreicher, sportlicher Abschluss in der Zeit eines brutalen Völkermordens. Am 08. Mai 1945 war der grausame Krieg beendet. Viele Schwierigkeiten stellten sich den Männern der ersten Stunde in den Weg. So gab die damaligen Militärregierung ihr "o.k." nur zur Neuerstehung von Arbeiter- und DJK-Sportvereinen. 

Im Jahre 1946 gründete sich der heutige Fussballkreis Dortmund. Die Einteilung der Vereine in die verschiedenen Leistungsklassen sah die SG Wickede in der 1. Kreisklasse. 1948 wurde der ursprüngliche Namen "BV Westfalia 1910 e.V." wieder angenommen. Danach, im Jahre 1949, machten sich die Ehemaligen des TV Arminius auch wieder eigenständig und gründeten ihren alten Verein neu, den TV Arminius von 1848. 
Nach Auf- und Abstiegen gelang es dem Verein erst 1957 wieder in die 1. Kreisklasse aufzusteigen. Im Mai 1970 gelang im letzten Meisterschaftsspiel gegen den VfL Kemminghausen, nach einem 2:2, der Aufstieg in die Bezirksklasse. Fast 3000 Zuschauer waren ins "Pappeldtadion" gekommen. In den folgenden 10 Jahren der Bezirksklassenzugehörigkeit erlebte die Vereinsfamilie viele spannende Spiele, aber zum Aufstieg in die Landesliga reichte es nicht. Im Gegenteil, im Jahr 1980 hiess es Abschied nehmen von der Bezirksklasse. Es sollten zwei schwere Jahre werden in der Kreisliga-A. Nach 25 Spielen ohne Niederlage schaffte die Mannschaft mit 6 Punkten Vorsprung, im Mai 1983, den erneuten Aufstieg in die Bezirksliga. Die Meisterschaftsserie 1985/86 endete mit zwei punktgleichen Mannschaften: BV Westfalia und SV Holzwickede. Das Entscheidungsspiel ging dann auf dem Platz vor 3.500 Zuschauern mit 3:0 verloren.

Die Serie 1996/97 brachte dann den nicht geplanten Aufstieg in die Bezirksliga. Zum 100.jährigen Jubiläum im Jahr 2010 stieg die Westfalia in die Westfalenliga auf.

 Pappelstadion

Kapazität: 3.500

pappelstadion1926 gilt als das Jahr der Eröffnung des Fussballplatztes an der Eichwaldstraße. Den Namen "Pappelstadion" erhielt der Platz wegen der charakteristischen Pappeln, die den Platz bis Anfang 1999 eingrenzten. 

Im August 2007 wurde das Pappelstadion 'verlegt' oder, wie man wohl  richtiger sagen sollte, durch einen Neubau an anderer Stelle ersetzt. Am alten Standort wurde ein Geschäftszentrum mit Edeka, Lidl und kleinen Dienstleistungsflächen gebaut. Zudem hätte es Beschwerden von Anliegern gegeben, wenn nach Siegen zu ausgelassen gefeiert wurde. Das neue Pappelstadion entstand auf einer Fläche von 22 000 qm. Damit war es um 4000 qm größer als das bisherige an der Bremmenstraße. Anders als am alten Standort, wurde der Boden nicht mehr mit Asche, sondern mit Kunstrasen ausgelegt.

Der Verein wollte lange Zeit lieber am alten Standort bleiben, der zwischen Eichwaldstr. und Bremmenstr. zentral in dem Dortmunder Stadtteil gelegen war, während man jetzt etwas außerhalb im Gewerbegebiet Fränkischer Friedhof kickt. Problematisch waren dort aber ständige Anwohnerbeschwerden und so lenkte man schließlich auch bei der Westfalia ein. Die liegt unweit vom Flughafen Dortmund und vorbei an einer der beiden unausgebauten Hintertorseiten hat man die Startbahn des Airports gut im Blick. Ausbau ist überhaupt nur auf der Gegenseite zu finden, wo es fünf nicht überdachte Stufen gibt.

 Wegbeschreibung

Adresse für Navigationssystem: Fränkischer Friedhof 75, 44319 Dortmund

AutobahnA2 Richtung Hannover/Frankfurt a. M., bei Ausfahrt 13-Dortmund-Nordost auf die B236 Richtung Schwerte wechseln (5,2 km), Abfahrt Richtung Dortmund Brackel (2. Abfahrt) befahren, der Schnellstrasse bis zum Ende folgen (1,1 km), an der nächsten Ampel links auf die „Asselburger Strasse“ einbiegen (2,8 km). Folgen Sie nun der Umleitung (links abbiegen, am Ende der Strasse rechts, danach der Umleitung wieder rechts folgen, am Ender der Umleitung links auf den „Asselner Hellweg“ abbiegen). Dem „Asselner Hellweg“ bis zum Ende folgen. Der „Asselner Hellweg“ mündet in den „Wickeder Hellweg“, auf diesem durch den Ort bis zur ersten großen Kreuzung fahren. An der Kreuzung rechts auf die „Zeche-Norm Strasse“ abbiegen. Der „Zeche-Norm Strasse“ ca. 750 Meter folgen und rechts in die „Giselherstraße“ einbiegen. Befahren Sie die „Giselherstraße“ bis zum Ende (Höhe Firma „Bloedorn Container“) und biegen Sie rechts auf die Strasse „Fränkischer Friedhof“. Sie sehen nun die Sportanlage.

 Fahrstrecke: ca. 36,3 km   Fahrzeit: 42 Minuten

 ESV-Bilanz gegen Wickede

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