niemoeller19Es gibt im Fußball ja auch so etwas wie Reflexe. Nach dem Motto: „Wer im letzten Jahr rein sportlich aufgestiegen wäre, wird auch in dieser Saison ganz oben mitspielen!“ Mit solchen Schnellsch(l)üssen kann Magnus Niemöller allerdings nicht viel anfangen. Der Trainer der Spvgg. Erkenschwick legt Wert darauf, genau hinzuschauen. Dass die Stimberger vor Jahresfrist einen einstelligen Tabellenplatz als Ziel ausgegeben hatten und so gesehen „überperformt“ haben.

 

Auch genau darauf zu schauen, wie eine 0:5-Niederlage gegen Velbert in der Vorbereitung zustande gekommen ist. „Besser es passiert jetzt als in der Meisterschaft“, heißt die Devise also.

Vor allem will Niemöller aber von einer Vorbereitung mit Höhen und Tiefen nicht auf eine bevorstehende Saison schließen. „Die letzten Wochen waren so, wie sie sein sollten. Eine Vorbereitung darf nie zu gut und nie zu schlecht sein.“ In der letzten Spielzeit lief es vorher wie am Schnürchen, im ersten Spiel gegen Sprockhövel ging der Favorit dann jedoch baden – um am Ende eine überragende Saison auf‘s Parkett zu legen.

Voll im Soll liegt Erkenschwick für den Hauptverantwortlichen auch dieses Mal. „Wir haben wichtige Spieler verloren und neue dazu bekommen. Ich bin aber auch der Meinung, dass die das super machen. Im Moment integrieren sich die Jungs super, ganz einfach ist das ja auch nicht immer.“

Die Zeit spielt für die Spvgg.

Im schnelllebigen Geschäft spielt die Zeit dabei für Erkenschwick. Denn Leistungsträger wie Nils Eisen, Torwart Marcel Müller oder auch Davide Basile kehren allmählich aus dem Lazarett zurück. „Sie haben alle Zeit der Welt“, sagt Niemöller. Und das gilt – natürlich mit gewissen Einschränkungen – auch für den ganzen Rest der Mannschaft.

von Elmar Redemann/RevierSport

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